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Brandenburg lebt: Regionalnachrichten neu gedacht

Mit Brandenburg lebt bauen wir eine neue Plattform für aktuelle Regionalnachrichten auf. Erste kommunale Meldungen aus Cottbus, Beelitz, Guben und Senftenberg sind bereits online.

Veröffentlicht · von Konrad Mayer · Zuletzt bearbeitet

Redaktioneller Arbeitsplatz vor einer brandenburgischen Seenlandschaft

Eine Plattform für Brandenburg

Regionale Informationen sind in Brandenburg vielerorts über einzelne kommunale Seiten, Amtsblätter und unterschiedliche Medienangebote verteilt. Mit Brandenburg lebt möchten wir aktuelle Nachrichten an einem modernen, schnellen und gut zugänglichen Ort zusammenführen.

Die Plattform befindet sich im Aufbau. Erste Beiträge aus Cottbus, Beelitz, Guben und Senftenberg zeigen bereits, wie lokale Meldungen aus unterschiedlichen Kommunen gemeinsam sichtbar werden können.

Aktuelle Quellen statt erfundener Inhalte

Die Artikel entstehen nicht aus frei erfundenen KI-Texten. Grundlage sind aktuelle Pressemitteilungen und andere nachvollziehbare Primärquellen von Kommunen und öffentlichen Stellen.

KI hilft dabei, diese Informationen innerhalb weniger Sekunden zu strukturieren und in eine gut lesbare Form zu bringen. Veröffentlichung, Einordnung und Qualität werden redaktionell überwacht. Die Quelle bleibt der Ausgangspunkt und darf durch die Aufbereitung nicht verfälscht werden.

Schneller, ohne auf Verantwortung zu verzichten

Viele etablierte regionale Angebote arbeiten noch mit Abläufen, die nicht für eine unmittelbare digitale Veröffentlichung entwickelt wurden. Genau hier erproben wir einen anderen Ansatz: aktuelle Informationen schneller auffindbar machen und trotzdem nachvollziehbar arbeiten.

Brandenburg lebt soll keine Recherche vortäuschen, die nicht stattgefunden hat. Die Plattform macht transparent, wenn sie eine Pressemitteilung aufbereitet, und trennt diese Form klar von eigenständiger journalistischer Recherche.

Ein Versuch, regionale Presse neu aufzubauen

Für uns ist Brandenburg lebt auch ein Lernfeld. Wir möchten herausfinden, wie Technik, KI und redaktionelle Verantwortung zusammenarbeiten können, ohne Aktualität gegen Verlässlichkeit auszuspielen.

Der Anspruch ist eine Plattform, die Brandenburg kontinuierlich mit verständlichen Regionalnachrichten versorgt und gleichzeitig offen damit umgeht, wie diese Inhalte entstehen.

Ich glaube, dass sich der Journalismus künftig stärker in zwei Richtungen entwickelt: Auf der einen Seite steht der aufwendige, investigative Journalismus, der Missstände aufdeckt und einordnet. Auf der anderen Seite wächst die Bedeutung eines schnellen, verlässlichen Nachrichtenjournalismus, der Informationen beispielsweise aus Pressemitteilungen effizient prüft, verständlich aufbereitet und für die Menschen zugänglich macht. Genau in diesem Bereich wollen wir mit Brandenburg lebt Erfahrungen sammeln.

Konrad Mayer, Geschäftsführer
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